SpeedGrade CC und der Color Grading Workflow mit Premiere Pro

SpeedGrade CC Crashkurs von Video2BrainSeit dem 7.1 Release von Premiere Pro im Oktober gibt es den Direct Link zu SpeedGrade CC. Damit ist Farbkorrektur und Color Grading richtig komfortabel geworden, denn SpeedGrade öffnet neben dem eigenen .IRCP Projektformat jetzt auch Premiere Pro Projekte. Der Umweg über den Export von DPX Sequenzen oder EDLs ist damit hinfällig und mit dem neuen Workflow ist ein „Picture Lock“ nicht mehr notwendig.

Ich kann jederzeit zwischen den beiden Programmen wechseln und alle Looks bleiben editierbar. Wenn also ein bisschen Zeit im Schnitt für Farbkorrektur übrig ist, dann sende ich mein Projekt an SpeedGrade, passe die Looks einzelner Clips an und schicke es dann wieder zurück zu Premiere Pro. Dort kann ich weiter an den Clips schneiden und kann selbst aufwendige Farbkorrekturen mit mehreren primären und sekundären Ebenen über die Mercury Engine beschleunigt exportieren. Über den Direct Link unterstützt SpeedGrade sogar alle Videoformate aus Premiere Pro, sodass ich beim Grading nicht mehr auf QuickTime und RAW Formate beschränkt bin. 

Fachartikel in der Digital Production zum Grading Workflow mit SpeedGrade und Premiere Pro

Ich habe mich im Herbst sehr viel damit auseinander gesetzt und neben einem neuen SpeedGrade CC Videotraining ist noch ein Digital Production Artikel von mir erschienen. Den kompletten Artikel gibt es auch als PDF zum herunterladen. In dem Artikel habe ich sowohl die Vorteile wie auch die Vorgehensweise bei diesem Workflow beschrieben.

Genauso freue ich mich über das gerade erschienene Videotraining. Im 3-stündigen SpeedGrade Crashkurs gehe ich sowohl auf die verschiedenen Workflows wie auch auf die Grundlagen der Farbkorrektur und des Color Gradings mit SpeedGrade CC ein. Dazu kommen dann auch Themen wie der automatische Shot-Matcher, mit dem sich zwei Clips farblich schnell aufeinander abstimmen lassen. Die Vorteile der Farbkorrektur mit SpeedGrade wird sofort klar, wenn man die Color Wheels benutzt hat. Wie das geht, zeige ich in einem kostenlosen Videoclip aus dem Videotraining. Der Direct Link zu SpeedGrade ist mein Highlight in diesem Update gewesen. Daneben gibt es aber zahlreiche weitere sehr nette Verbesserungen in den Oktober Updates:

  • Mit den Monitor Überlagerungen in Premiere Pro lassen sich wichtige Schnitt-Informationen direkt im Programmmonitor einblenden.
  • Multikamera-Clips lassen sich individuell anordnen.
  • Zahlreiche Verbesserungen im Schnittfenster, darunter die Möglichkeit Marken beim Schnitt verschieben zu lassen oder Vorschauen für mehrere Sequenzen berechnen zu lassen.
  • Im Media Encoder lassen sich Logos, Timecode-Überlagerungen oder Lumetri Look Effekte auswählen.
  • Der Maskentracker in After Effects ist sehr angenehm, wenn man mal kurz ein Gesicht verpixeln will.

Gerade habe ich das erste Update verdaut, da kam Mitte Dezember schon das Zweite. Wenn man das im Juli mit zählt, eigentlich sogar schon das Dritte… Ich werde zusehen, dass ich gleich im Januar dazu alle Videotrainings aktualisiere, denn es sind wieder ein paar nette Neuerungen:

  • Marken lassen sich als CSV Liste oder als HTML Dokument exportieren.
  • Mehrere Media-Browser Fenster können parallel geöffnet werden.
  • Eine Schaltfläche für die schnelle Voiceover Aufzeichnung steht im Sequenzfenster zur Verfügung.

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